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Di: 07.00 – 22.00 Uhr
Mi: 08.00 – 22.00 Uhr
Do: 07.00 – 22.00 Uhr
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Trainingswoche für Triathleten und Radfahrer – Cesenatico 2012

1 2Zum 26. Mal ging es für die Triathleten des TSV Eintracht Karlsfeld sowie Freunde nach Cesenatico ins Trainingslager um wichtige Rad-, Schwimm- und Laufkilometer für die kommende Saison zu sammeln.

Für die meisten erfolgte die Anreise am Samstag den 28. April. Einige übermotivierte meinten, sie müssten schon ein oder mehrere Tage zuvor anreisen, um sich warm zufahren – oder gleich mit dem Rennrad anreisen (von Tüßling aus!) ;-)

Gemeinsam rollten wir am Samstag gemütlich ins Landesinnere um dort schon mal einen kleinen Vorgeschmack von den „Hügeln“ zu bekommen. An den folgenden Tagen wagten wir uns bei strahlendem Sonnenschein immer weiter ins hügelige Gelände und erfuhren am eigenen Körper, was es hieß, den Barbotto hochzufahren oder was mit der „Spinningstrecke“ gemeint ist. Ein kleines, zähes Grüppchen suchte die wahre Herausforderung und machte sich auf, um die Nove Colli (neun „Hügel“ / Berge) Strecke über gut 210 km zu fahren. Auf Grund von Serpentinen in den Serpentinen wurden es für manche Mitfahrer auch mehr wie 210 km... ;-) doch alle kamen abends wieder gut im Hotel an und hatten noch genügend Kräfte um ans leckere Abendessenbuffet zu sprinten (Koppeleinheit!) bzw. ein kühles Weißbier zu stemmen!

2 1Mitte der Woche stand unser „Ruhetag“ an. Doch Pustekuchen, nichts mit Ruhe – Schwimm- und Lauftraining standen auf dem Plan. Im hoteleigenen 25 m Pool (beheizt!) kämpften wir (zumindest ich) mit den dubiosten Technikübungen und imitierten bei Hundekraul und Entenkraul jegliche Tierarten – manchmal kam ich mir mehr wie eine Kaulquappe vor! Doch das technikreiche Schwimmtraining war super abwechslungsreich und kurzweilig. Kaum war man / frau im Wasser, schon hatte man die 3000 m hinter sich. Total lustig und sicherlich auch effektiv. Dank Unterwasserkamera konnten wir abends, unter fachlicher Leitung, unsere Schwimmstile bestaunen und zumindest in der Theorie verbessern! Bei einem weiteren Schwimmtraining im Laufe der Woche hieß es dann, die Theorie in die Praxis zu übersetzen.

Auch abends gab es bei den beiden Theorie-Seminaren mit den Themen „Trainingsformen und Trainingsmittel des Radfahren richtig angewandt“ und „Variables Krafttraining für Ausdauersportarten“ noch reichlich Stoff.

Nachmittags stand die einzige Einheit im Regen an, was für Läufer ja kein Problem darstellt! Der Pinienwald bot guten Schutz vor den Regentropfen und gleichzeitig einen super tollen, weichen Waldboden. Nach diversen koordinativen, vorbereitenden Übungen hieß es einige 400 m bzw. 800 m Läufe abzuspulen. Wie jeden Abend freuten wir uns anschließend auf das leckere Abendessen inklusive Fussiliiiii, Käääse und Deeesert!

3In den nächsten Tagen suchten wir wieder das Weite bzw. den Geschwindigkeitsrausch und sammelten viele Kilometer und Höhenmeter mit dem Rennrad. Es bot sich uns eine traumhafte Frühlingslandschaft, super Wetter und tolle Berg- bzw. Abfahrten!

Die meisten machten ihrem Ruf als Triathleten alle Ehre und hängten fast täglich nach ca. 100 km Radln noch eine, mehr oder weniger lockere, Laufeinheit in Form eines Koppeltrainings an. Die Laufschuhe warteten schon in der Radbox und der schattige Pinienwald ermöglichte auch bei 30 Grad super schnelle Laufkilometer zu rennen. Wer dann immer noch nicht genug hatte, bzw. den Hunger perfektionieren wollte, dem bot sich jederzeit die Gelegenheit in den Pool zu hüpfen und unter Beobachtung der (kritischen) Sonnenanbeter seine Bahnen zu ziehen.

Kaum war der Samstag rum, schon stand der Freitag und das abschließende Bergzeitfahren vor der Tür. Uns wurde die ganze Aktion als „adäquate GA2-Einheit“ verkauft, doch im Endeffekt hieß es, sich über 8–13 min zu quälen und den Schmerz zu genießen – hatte also kaum etwas mit „angenehm hart“ zu tun! In Form eines Massenstarts stürmten wir los, doch schon an den ersten Serpentinen zog sich das Feld auseinander und jeder fuhr sein „Rennen“ gegen sich, die Uhr und die Pulswerte! Dank einer Helmkamera konnten wir am letzten Abend nochmals das „Rennen“ revue passieren lassen und durften feststellen, dass jeder einzelne lachend über die Ziellinie gefahren / gesprintet ist – ein gelungener, aktiver Abschluss einer kilometerreiche, wunderschönen und vor allem sturzfreien Radwoche!

4Zusammenfassend kann ich sagen, eine sehr schöne Trainingslager-, Urlaubswoche mit vielen super netten Leuten, viel Spaß und guten Rad-, Schwimm- und Laufeinheiten. Ich war begeistert, dass wir es, trotz relativ unterschiedlicher Leistungsgruppen (die einen Radler mit (fast) 0 km, die anderen Profis mit schon über 2000 km in der noch jungen Saison 2011) schafften homogene Trainingsgruppen zu bilden, geprägt von Ehrgeiz sowie Sinn für Gemeinsamkeit und natürlich Cappuccinopausen. Und spätestens abends an der Bar war jeglicher Schmerz vergessen und wir genossen das hier und jetzt!

Kurzum, ich freu mich auf das Triathlontrainingslager 2013 in Cesenatico!

Von Julia Viellehner

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